Analytics INSIGHTS #06

Köln - 26.04.2017

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DETAILS

 26.04.2017

 18:30 Uhr

 Wertheim Cologne

Analytics Challenge Teilnehmer

Markus Baersch

Gandke Marketing & Software GmbH

Vortrag:

Markus startete seinen Vortrag mit einer Provokation „Spam ist überall: Spam Conversions, Spam Referrer, Spam Kampagnen“ und der Erkenntnis, dass die Anzahl der gespamten Properties entgegen aller Annahmen nicht abnehmen. Das ergab seine Auswertung mit dem

Tool „Analytrics“: Die daraus resultierende Frage „Wie werde ich Spam los?“ beantwortete Markus mit einigen Lösungsansätzen, die er all samt Ihrer Schwächen vorstellte. Google Analytics Filter haben den Nachteil, dass eine ständige Nachjustierung nötig ist. Dieser zeitraubende Vorgang ist auch durch automatisierte Tools nicht aufgehoben. Hier würde die Verantwortung auf das Tool übertragen, das nach punktuellen Überprüfungen nicht zu dem gewünschten Ergebnis führte. Als sicherste Lösung gegen Spam im Google Analytics Profil wurde die Passwort-Lösung postuliert. Auch wenn hier etwas Implementierungsbedarf erforderlich ist, verspricht die Datenerhebung mit Unterstützung eines selbstgewählten Passwortes als Anhang an den Collect-Befehl die derzeit akkurateste Lösung zu sein.

 

Wer es genau wissen will, kann auf gandtke.de/stop-spam mehr hierzu erfahren.


Simon Schmidt

Marketing Factory Consulting GmbH

Vortrag:

Simon Schmidt trat mit einer Analytics Challenge an, die über den Datenschutzbeauftragten motiviert wurde. So entstand die Anforderung, das Tracking erst auszulösen, nachdem der Nutzer seine ausdrückliche Zustimmung gab. Als Lösung wurde Weg über GTM eingeschlagen, die so konfiguriert wird, dass zunächst überprüft wird, ob der Trigger über den Klick des Nutzers feuern darf oder unterbleiben muss. Der Datenschützer hat auf jeden Fall sein Ziel erreicht, wobei der Analyst künftig auf einen Bruchteil seiner Daten verzichten muss.


Mathias Leven

Mertes & Leven GbR

Vortrag:

Der Entwickler Mathias widmete sich in seinem Vortrag dem Thema Event- und Conversion- Tracking ohne expliziten Webseitenaufruf. Mit Hilfe eines Barcode Scanners können sämtliche Daten an Google Analytics übertragen werden. Einzige Voraussetzung hierbei: Der Scanner muss mit dem Internet verbunden sein und Daten mit Hilfe des Measurement Protocols übermitteln können. Sinn macht diese Anstrengung zum Beispiel, wenn ein Kunde auf der Webseite einen Coupon ausdruckt und mit dem Coupon Code in den Laden geht und dort später das Produkt einkauft. Dieser Einkauf kann über Google Analytics als Conversion gemessen werden und so dem entsprechenden Nutzer einen monetären Wert zuordnen. Auch Laufband Analysen im Laden-Geschäft oder Walk-Ins können mit Hilfe dieser Methode an Google Analytics übertragen werden. Eine Empfehlung verriet Mathias noch. Aufgrund des erhöhten Aufwandes seien insbesondere Beratungsintensive Produkte prädestiniert für den erhöhten Trackingaufwand.


Lukas Harms

RankingCHECK GmbH

Vortrag:

Lukas präsentierte seinen detailreichen Ansatz für Lead-Tracking. Sein Vortrag umfasste die 5 Phasen als Best-Practice, die ein Digitaler Analyst bei einer identifizierten Anforderung zu erfüllen hat um eine umfängliches Lead-Tracking zu implementieren:

  1. Erhebung den Anforderungen an das Lead-Trackings
  2. Implementierungsanleitung auf der Webseite mit Hilfe seiner „großen Liebe – dem dataLayer“
  3. Anpassung des GTMs zum Abfangen der Werte
  4. Testen der Implementierung zur Qualitätssicherung mit Hilfe der GTM Preview
  5. Ausrollen und Analysieren der Daten in Google Analytics

Jeden dieser Schritte schmückte Lukas mit verständlichen Praxiserfahrungen aus und gab wertvolle Insights, welche Punkte abgefragt oder wie umgesetzt werden müssen oder wie beispielsweise erhobene Leadtypen monetäre bewerten werden können.

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